Hier wie gehabt eine Zussammenfassung des Monats fuer meine Arbeitgeber:
Monatsbericht Nr. 2
Zeitraum: 23. Oktober – 30. November 2007
Wie angekündigt habe ich diesen Monat angefangen in „Casa Angelo“ zu arbeiten.
Dort leben Jungs im Alter von 7 – 15 Jahren sowie zurzeit ein 23 jähriger mit Behinderung.
Da die Jungs an den Werktagen vormittags zur Schule gehen, habe ich mit „Casa do Menor“ vereinbart samstags und sonntags dort zu arbeiten, da dann alle Kinder im Haus sind. Ich übernachte dann dort, da das Haus 15 Minuten (mit meinem Fahrrad) von der „Pousada“ entfernt liegt. Das hat den Vorteil dass ich nachts nicht durch Miguel Couto fahren muss und ich außerdem mehr von dem Leben der Kleinen mitbekommen kann.
Die Arbeit, wenn auch noch in den Anfängen, macht mir viel Spaß. Es gibt sehr viele Aktivitätsmöglichkeiten mit den Kleinen und ich habe sehr viele Ideen im Kopf.
Die letzte Woche habe ich mit den Kleinen z.B. abends über einem Feuer Stockbrot gemacht.
Montag und Freitag habe ich jetzt frei (Quasi mein verschobenes Wochenende), Dienstag, Mittwoch und Donnerstag arbeite ich wie gehabt in „Casa Renascer“. Für die Jugendlichen dort, ist es, so empfinde ich es zumindest, schön Moritz und mich noch eine Weile dort zu haben.
Ansonsten begleite ich weiterhin in den Messen und teilweise auch Morgenandachten Rogerio (unseren Gitarristen und Sänger) auf dem Schlagzeug. Es macht mir sehr viel Spaß weil die Menschen hier viel mehr mitsingen und tanzen als es in Deutschland üblich ist.
Der Monat ging wahnsinnig schnell vorbei, was auch daran lag das Moritz und ich viele Aufgaben bekommen haben, die von unserem normalen Arbeitsalltag abwischen. So haben wir zum Beispiel „Regelwerke“ für die „Pousada“ ins Deutsche und Englische übersetzt,
ich habe einen Fotograf in die versch. Häuser begleitet und 2 Deutsche durch „Casa do Menor“ geführt. Außerdem bekamen wir Besuch aus St.Wolfgang/Dieburg,
den wir auch teilweise begleiteten.
So fällt immer etwas an das es zu erledigen gilt (z.B. auch kleine Reparaturarbeiten in der Pousada), sodass man gar keine Chance hat in einen Trott zu verfallen.
Zum eigenen Befinden:
Mir geht es nach wie vor sehr gut in meinem neuen Umfeld und Tätigkeitsbereich.
Es wird eher spannender als monoton da sich ständig neue Möglichkeiten und Einblicke auftun.
Der Schritt in „Casa Angelo“ zu gehen tat/tut mir gut, da ich mehr Raum habe meine Sprache zu verbessern, da ich dort alleine arbeite und so „gezwungen“ bin mehr zu sprechen.
Ich bin generell mit der Lösung in „2 Häusern“ zu arbeiten sehr zufrieden, da es zum einen sehr abwechslungsreich für mich ist und ich auch die Kinder/Jugendlichen in „Casa Renascer“ nicht verlassen muss.
Das Leben in der „Pousda“ wird auch nicht so schnell langweilig, und es ist eine geniale Möglichkeit Menschen und Länder kennen zu lernen. Wir hatten diesen Monat Leute aus Deutschland, Italien, Monte Carlo und Kuba zu Besuch.
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4 Kommentare:
Der Bericht am 1/12/ war sehr gut.
Nun weiss ich ja wirklich was Du so machst. Dein Onkel Dieter
Sehr schöner Bericht!
hey benni!
wollte nur mal wieder hallo sagen und dir gaaaanz viele grueße und umarmungen in das weit entfernte brasilien schicken!!!=)
denk an dich!
bis ganz bald,marie
Hallo Benni, ganz liebe Grüße von Philipp und Martina. Es ist unwahrscheinlich beeindruckend, deine Beschreibungen zu lesen. Wir sind froh, dass es dir weiterhin gut geht. So langsam fehlst du doch sehr hier. Umso schöner zu wissen, dass es für dich, wenn manchmal auch schwierig, aber alles in allem doch sehr gewinnbringend ist.
Ein Stück weit beneide ich dich um deine Erfahrungen und Erlebnisse, aber ich sehe auch, dass einiges sehr belastend sein muss. Auch wenn wir nicht oft schreiben, denken tun wir permanent an dich! Pass weiterhin auf dich auf!
Liebe Grüße und Umarmung Philipp und Martina
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