Ich werde versuchen euch wieder daran teilhaben zu lassen:
Am Sonntagmorgen haben wir mit Eunice zusammen 2 dt. Krankenschwestern aus Heidelberg vom Flughafen abgeholt, die sich unser Projekt für 4 Tage anschauen wollten.

Links Sina und rechts Denise,...
Wir haben die Beiden dann am Montag mit zu „Casa Renascer“ mitgenommen und die Jungs haben sich natürlich über die Abwechslung gefreut.
Den DVD-Spieler habe ich „Casa Renascer“ vermacht, da wir in der Pousada einen besitzen und sowieso nie benutzen. So wurde dann auch gleich mal das Mikrofon angeschlossen und ausgelassen musiziert, was ziemlich viel Spaß gemacht hat.
Den DVD-Spieler habe ich „Casa Renascer“ vermacht, da wir in der Pousada einen besitzen und sowieso nie benutzen. So wurde dann auch gleich mal das Mikrofon angeschlossen und ausgelassen musiziert, was ziemlich viel Spaß gemacht hat.



Mittwochs haben wir die Mädels (Denise 22 und Sina 28), dann bei einer Führung durch „Cap`s“ begleitet um zu übersetzen, da sie kein Wort Portugiesisch sprechen konnten.Auf dem Weg zu „Casa Renascer“, haben wir ihnen dann noch in 2 andere Häuser gezeigt. Der goldigen Kinder wegen hier ein paar Fotos aus einem der Häuser. „Casa Herbalife“ wo Kinder von 0-6 Jahren betreut werden:



Am Donnerstag durften Moritz und ich dann eine Gruppe von 6 Kubaner begleiten, die über das Rote Kreuz „Casa do Menor“ von Montag bis Freitag besucht haben. Wir sind mit dem Sprinter (Mercedes-Bus [für alle die sich nicht mit Autos auskennen]), 2,5 Stunden nach Teresópolis gefahren, und die Fahrt hat uns einen atemberaubenden Ausblick beschert:

In der Nähe dieser Stadt, mitten im Urwald, besitzt „Casa do Menor“ ein riesiges Gelände, das wir besucht haben. Dieses wird von „Fazenda da Esperança“ genutzt, die mit unserem Projekt intensiv zusammenarbeitet, da Pe Renato und deren Gründer befreundet sind. „Fazenda Esperança“ ist eine Organisation in der Drogenabhängige auf Farmen (auch in Deutschland) für ein Jahr wohnen können. In dieser Zeit dürfen keinerlei Drogen konsumiert werden und mit Hilfe von der Abgeschiedenheit, dem Evangelium und der Arbeit schaffen es wohl relativ viele von den Drogen loszukommen und ein neues Leben zu starten.
Evt. werden Moritz und ich in 2 Wochen die Möglichkeit haben dort für ein paar Tage zu wohnen, was sehr interessant wäre da die Abgeschiedenheit und das Leben mit den Jugendlichen und Männern bestimmt eine Bereicherung sein könnte.
Danach sind wir noch kurz in die Region „Guapimirim“ zu einem anderen Gelände gefahren auf dem drogenabhängige Mädels und Frauen untergebracht sind.
Evt. werden Moritz und ich in 2 Wochen die Möglichkeit haben dort für ein paar Tage zu wohnen, was sehr interessant wäre da die Abgeschiedenheit und das Leben mit den Jugendlichen und Männern bestimmt eine Bereicherung sein könnte.
Danach sind wir noch kurz in die Region „Guapimirim“ zu einem anderen Gelände gefahren auf dem drogenabhängige Mädels und Frauen untergebracht sind.


Links ein Deutscher der in der Fazenda 9Monate arbeiten wird,...
Das moderne Fitnessstudio,... dafuer mit genialem Ausblick,...
Das Hauptgebaeude,...
Das baldige Mittagessen,...
Vorgestern sind wir dann anlässlich eines „Totengedenktages“ (evt. Allerheiligen) auf einen Friedhof außerhalb „Miguel Coutos“ gefahren um dort eine Messe abzuhalten, da dort 6-8 Kinder begraben liegen die mal in unserem Projekt gelebt haben.
Da dieser Friedhof allerdings auch Sklavenfriedhof war/ist und dort viele Menschen afrikanischer Abstammung begraben werden, waren dort auch Annhänger afrikanischer Religionen.Diese hielten dann ihre Zeremonien ab, die erst mal Fremd wirkten aber total interessant waren. Die „Afrikaner“ legten „Trank- und Speiseopfer“ in Bechern und Tonschalen nieder zündeten Kerzen und z.B. Zigarren an. Auf einem scheinbar älteren Friedehof in Blickweite wurden dann auch 1 Hahn geopfert, indem er verbrannt wurde, wobei er wohl aus der Schale hüpfte und dann in einer riesigen Stichflamme aufging die ich von unserer Messe aus sehen konnte. (Ein Fotograf aus „Monte Carlo“, der unser Projekt diese Woche für Spender ablichtete, war dabei und erzählte, ich war allerdings dann nach der Messe dort und habe die folgenden Fotos geschossen.)
Da dieser Friedhof allerdings auch Sklavenfriedhof war/ist und dort viele Menschen afrikanischer Abstammung begraben werden, waren dort auch Annhänger afrikanischer Religionen.Diese hielten dann ihre Zeremonien ab, die erst mal Fremd wirkten aber total interessant waren. Die „Afrikaner“ legten „Trank- und Speiseopfer“ in Bechern und Tonschalen nieder zündeten Kerzen und z.B. Zigarren an. Auf einem scheinbar älteren Friedehof in Blickweite wurden dann auch 1 Hahn geopfert, indem er verbrannt wurde, wobei er wohl aus der Schale hüpfte und dann in einer riesigen Stichflamme aufging die ich von unserer Messe aus sehen konnte. (Ein Fotograf aus „Monte Carlo“, der unser Projekt diese Woche für Spender ablichtete, war dabei und erzählte, ich war allerdings dann nach der Messe dort und habe die folgenden Fotos geschossen.)



Auf den letzten 3 Bildern Trank-, Brand- und Speiseopfer,...

Dazu wurde viel getrommelt, gesungen und manche hatten sich ziemlich in Trance getrunken.Es war sehr interessant diesen scheinbar so verschiedenen Umgangsforen mit dem Tod zu erleben, da sich unsere Gesänge ständig mischten. Bin jetzt schon gespannt, da ich im Januar für eine Woche nach „Salvador de Bahia“ fahren werde, und dort der größte Anteil an Menschen afrikanischer Abstammung in Brasilien lebt.
Danach gab es dann in „Cap`s“ ein nettes Essen, und dazu schön kühles Bier und Caipirinha.


Abschiedsfoto mit Nick (der Fotograph) aus Monte Carlo,...
Abschiedsfoto mit den Cubanern,...Es lässt sich also hier ganz gut leben. Ich habe noch gar keine Zeit Heimweh zu entwickeln, dennoch denke ich gerne und oft an euch.
Ganz liebe Grüße und eine erfolgreiche Woche, bis dahin,
euer Benjamin.



8 Kommentare:
Hallo Benni, nachdem ich heute morgen in Monzelfeld mit Opa noch nach Neuigkeiten von dir geschaut habe, finde ich jetzt wieder deinen super interessanten Bericht. Was soll ich dazu noch sagen ??? Einfach toll und beneidenswert !!! Mach weiter so, fühl dich wohl, lass es dir gut gehen und vor allem versorge uns weiter so perfekt mit Infos! Gruß aus Kahl. Deine Biggi
Lieber Benjamin,
gestern konnten wir ja leider nicht telefonieren, aber durch deine Brüder u. deinen schönen Bericht bin ich wieder auf dem Laufenden! Wünsche dir auch eine schöne u. vor allem wieder interessante Woche,
dein Papa.
Hi Bruder.
Die Fotos sind ja echt der Hammer. Jetzt habe ich auch die zugehörigen Bilder zu unserem Telefonat. Muss super sein, neben deiner Arbeit in der Einrichtung auch noch andere Unternehmungen machen zu können und so ein besseres Bild von diesem schönen Land zu bekommen.
Schöne Woche noch,
Tobiasinho.
Guden Bruder,
schöne Bilder, vor allem die von den kleinen sind ja ziemlich süß:) Finds cool, und hätte es vorher nicht gedacht, dass du so viel auch unternimmst, abgesehen von der Arbeit:)
Mach weiter so, vllt. schaff ich es ja nächstes Wochenende mit dir zu telefonieren;)
Gruß Schambensens
Hallo Benni, ich freue mich immer wieder wenn du so schön am lachen bist und natürlich auch die vielen
Menschen die du jetzt kennen lernst.
Das ist ja das Wichtigste das man erreichen kann!Also bis zum nächsten Mal, bleibe fröhlich Petra
haaaallooooo!!!=)
erstmal vielen vielen danke fuer deinen anruf und deinen brief!habe mich sehr sehr gefreut!
ich bin sooo neidisch auf dich!wuensch dir aber trotzdem...(=))noch sooooo viel spaß und schreib immer schoen fleißig ueber alles was du erlebst!
denk an dich!
marie
Hallo du Poser,
Hast du etwa auf den rustikalen Geräten des Open-Air-Gyms deinen Körper gestählt??! :P
super schöne Bilder und Berichte mal wieder!
Freut mich, dass du so viel erlebst!
Schreibe dir in Kürze ne mail!
Alles Liebe und auch viele Grüße an Moritz!
Deine Claire
hey bennni,
endlich schaffe ich es mal dir zu schreiben. hab deine berichte richtig "verschlungen", es klingt einfach zu genial, was du so erlebst und erfährst. freut mich total, dass es dir so gut geht.
bin schon ein bisschen neidisch ;-)
erlebe nämlich im moment wunderbar arbeitsreichen uni-alltag.
ganz liebe grüße auch von micha
rebecca
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