Bon dia alle Zusammen,
an dieser Stelle ein Wochenablauf wie er sich scheinbar für meinen ersten Monat gestaltet:
Fangen wir mit Sonntag an, da Sonntag der erste Tag der Woche ist (domingo) und es dann weiter geht mit Montag (segunda-feira), Dienstag (terças-feiras), und so weiter.
Sonntag geht es morgens um 8 Uhr in die Kirche der Gemeinde, zusammen mit Eunice und Moritz, und in der Kirche sind auch immer noch Leute von Casa do Menor. Versuche eifrig mitzusingen und habe schon die ganze Zeit einen Ohrwurm,…
Mittags gehen wir dann in der Nähe Essen. Es gibt dort eine Art Kantine mit der Casa do Menor einen Vertrag hat, und da müssen wir dann so einen Coupon einlösen und bekommen dafür einen Teller den wir uns dann voll machen können. Eigentlich gibt es ja Mittagessen in „Casa Renascer“, aber da wir ja Wochenends nicht arbeiten, Essen wir dann dort zu Mittag.
Ab 14 Uhr gibt es in der „Cidah“ (Kulturzentrum, wenn man so will), immer Angebote an denen Kinder der Einrichtung aber auch aus dem Ort teilnehmen können. Es gibt dort eine große offene Halle, wo man Fußball spielen kann, und es wird „Capoeira“ angeboten (Was ich fest vorhabe zu erlernen). Da ich momentan eine Grippe/Erkältung was auch immer habe (Ständig 30 Grad und dann Klimaanlage, Pool, Gekühlte meist ungefilterte Getränke,…)
, habe ich am Sonntag bei der Percussionsgruppe mitgemacht, was mir ziemlich spaß bereitet hat. Außerdem gibt es dort noch AGs wie Theater, Zirkus, Turnen,…und einen Pool. (Pool ist übrigens nicht mit deutschem Standart zu vergleichen! Meist etwas trüb und gefiltert oder wiederbenutz wird das Wasser auch nicht, und alle gehen auch mit Klamotten rein, aber das macht ja nix.) Die „Cidah“ hat dann so bis 5 oder6 Uhr auf und dann geht es wieder in die Pousada.
Montag – Freitag sieht es folgendermaßen aus: Um 7 Uhr aufstehen und frühstücken. Das Frühstück besteht immer aus Weißbrot ähnlichen „Brötchen“ mit Margarine und darauf dann „Romeu e Julieta“ (Was bedeutet das man Guavenmarmelade mit festen „Frischkäse“ kombiniert). Ansonsten Kaffee oder Milch. Um 8 Uhr ist dann die Morgenandacht in der Kapelle von Casa do Menor, und danach gehen Moritz und ich (inzwischen alleine) zu „Casa Renascer“. Dort wird dann bis 17 Uhr „gearbeitet“ (Mit den Jungs spielen, Kochen helfen,…).
Ausnahme ist Mittwoch, wo wir mit den Jungs um 16 Uhr in den Gottesdienst in die besagte Kapelle gehen.
In der Pousada gibt es dann so zwischen 19 und 20 Uhr nochmals warmes Essen und dann super selbst gemachten Nachtisch (Kuchen, Maracuja-Muß, Kokoscréme oder frische Früchte). Das Hauptessen besteht (auch in der Kantine und in „Casa Renascer“) eigentlich immer aus Reis und Bohnen, was dann mit Gemüse, Fleisch oder Nudelgerichten kombiniert wird.
Samstag ist dann wieder Mittagessen in der „Kantine“ und um ab 14 Uhr wieder „Cidah“.
In die „Cidah“ zu gehen ist freiwillig, aber dort findet man ganz gut den Kontakt zu den Kindern, außerdem möchte ich ja bei Capoeira und der Percussionsgruppe mitmachen.
So sieht dann ungefähr der Wochenablauf aus, wobei die Brasilianer sehr spontan sind.
War zum Beispiel am Montag bis zum Mittagessen in „Casa Renascer“ mit Eunice in der Stadt, wegen meinem Handy und weil ich noch Post losschicken wollte, bzw. mir noch eine Embratel-Karte (Telefonkarte mit der ich von der öffentlichen Telefonzelle nach Deutschland anrufen kann für 0,60Reais/Minute) besorgen wollte. Am Dienstag war ich dann morgens in der Kapelle, da ich irgendwie meine Schlagzeugfähigkeiten einbringen soll und mich da mit einer Gruppe treffen sollte. Vielleicht kann ich einen Schlagzeugkurs anbieten wenn meine Sprache fortgeschritten genug ist?!
an dieser Stelle ein Wochenablauf wie er sich scheinbar für meinen ersten Monat gestaltet:
Fangen wir mit Sonntag an, da Sonntag der erste Tag der Woche ist (domingo) und es dann weiter geht mit Montag (segunda-feira), Dienstag (terças-feiras), und so weiter.
Sonntag geht es morgens um 8 Uhr in die Kirche der Gemeinde, zusammen mit Eunice und Moritz, und in der Kirche sind auch immer noch Leute von Casa do Menor. Versuche eifrig mitzusingen und habe schon die ganze Zeit einen Ohrwurm,…
Mittags gehen wir dann in der Nähe Essen. Es gibt dort eine Art Kantine mit der Casa do Menor einen Vertrag hat, und da müssen wir dann so einen Coupon einlösen und bekommen dafür einen Teller den wir uns dann voll machen können. Eigentlich gibt es ja Mittagessen in „Casa Renascer“, aber da wir ja Wochenends nicht arbeiten, Essen wir dann dort zu Mittag.
Ab 14 Uhr gibt es in der „Cidah“ (Kulturzentrum, wenn man so will), immer Angebote an denen Kinder der Einrichtung aber auch aus dem Ort teilnehmen können. Es gibt dort eine große offene Halle, wo man Fußball spielen kann, und es wird „Capoeira“ angeboten (Was ich fest vorhabe zu erlernen). Da ich momentan eine Grippe/Erkältung was auch immer habe (Ständig 30 Grad und dann Klimaanlage, Pool, Gekühlte meist ungefilterte Getränke,…)
, habe ich am Sonntag bei der Percussionsgruppe mitgemacht, was mir ziemlich spaß bereitet hat. Außerdem gibt es dort noch AGs wie Theater, Zirkus, Turnen,…und einen Pool. (Pool ist übrigens nicht mit deutschem Standart zu vergleichen! Meist etwas trüb und gefiltert oder wiederbenutz wird das Wasser auch nicht, und alle gehen auch mit Klamotten rein, aber das macht ja nix.) Die „Cidah“ hat dann so bis 5 oder6 Uhr auf und dann geht es wieder in die Pousada.
Montag – Freitag sieht es folgendermaßen aus: Um 7 Uhr aufstehen und frühstücken. Das Frühstück besteht immer aus Weißbrot ähnlichen „Brötchen“ mit Margarine und darauf dann „Romeu e Julieta“ (Was bedeutet das man Guavenmarmelade mit festen „Frischkäse“ kombiniert). Ansonsten Kaffee oder Milch. Um 8 Uhr ist dann die Morgenandacht in der Kapelle von Casa do Menor, und danach gehen Moritz und ich (inzwischen alleine) zu „Casa Renascer“. Dort wird dann bis 17 Uhr „gearbeitet“ (Mit den Jungs spielen, Kochen helfen,…).
Ausnahme ist Mittwoch, wo wir mit den Jungs um 16 Uhr in den Gottesdienst in die besagte Kapelle gehen.
In der Pousada gibt es dann so zwischen 19 und 20 Uhr nochmals warmes Essen und dann super selbst gemachten Nachtisch (Kuchen, Maracuja-Muß, Kokoscréme oder frische Früchte). Das Hauptessen besteht (auch in der Kantine und in „Casa Renascer“) eigentlich immer aus Reis und Bohnen, was dann mit Gemüse, Fleisch oder Nudelgerichten kombiniert wird.
Samstag ist dann wieder Mittagessen in der „Kantine“ und um ab 14 Uhr wieder „Cidah“.
In die „Cidah“ zu gehen ist freiwillig, aber dort findet man ganz gut den Kontakt zu den Kindern, außerdem möchte ich ja bei Capoeira und der Percussionsgruppe mitmachen.
So sieht dann ungefähr der Wochenablauf aus, wobei die Brasilianer sehr spontan sind.
War zum Beispiel am Montag bis zum Mittagessen in „Casa Renascer“ mit Eunice in der Stadt, wegen meinem Handy und weil ich noch Post losschicken wollte, bzw. mir noch eine Embratel-Karte (Telefonkarte mit der ich von der öffentlichen Telefonzelle nach Deutschland anrufen kann für 0,60Reais/Minute) besorgen wollte. Am Dienstag war ich dann morgens in der Kapelle, da ich irgendwie meine Schlagzeugfähigkeiten einbringen soll und mich da mit einer Gruppe treffen sollte. Vielleicht kann ich einen Schlagzeugkurs anbieten wenn meine Sprache fortgeschritten genug ist?!
Mein Zimmer, mit den Fotos von euch,...Zu mir persönlich ist zu sagen, da ich mich hier momentan sehr wohl fühle, auch wenn vieles noch sehr neu für mich ist und ich jeden Tag hundskaputt ins Bett falle. Es ist sehr anstrengend hier mit den Temperaturen, dem vielen Eindrücken und dem ständigen konzentrieren wegen der Sprache!
Die Pousada ist auf jeden Fall schon zu einer Art „Zuhause“ geworden.
Zur Arbeit: Es macht immer mehr Spaß mit den Jungs, weil man sich selbst sicherer fühlt und sie sich auch an einen gewöhnen. Langsam kann ich auch die Namen (Habe mir Kreppband gekauft und jeder der Jungs musste sich seinen Namen und Alter auf die Brust kleben), und ich gewinne alle schon total gern. Eines der Kinder ist weiß und kommt relativ frisch aus Angola, da er hier eine Krebsbehandlung bekommen hat. Sein Name ist Salomao und sein Gesicht ist ziemlich übel entstellt und dadurch ziemlich gehandicapt. Ein sehr netter Junge (Habe auch schon einen Selbstgebastelten Rosenkranz von ihm geschenkt bekommen) Es ist total rührend bzw. schön zu sehen, dass die anderen Jungs total normal und selbstverständlich mit ihm umgehen. So ist Salomao für das Haus auf eine Art und Weise ein Segen, weil die Jugendlichen viel von ihm erfahren können.
Die Sprache wird besser, aber ich muss mich noch sehr disziplinieren was das lernen angeht!
Auf jeden Fall macht die Arbeit sehr viel Spaß, es wird wahnsinnig viel gelacht. Dennoch hoffe ich dass ich selbst für mich einen Weg finde mich noch mehr einzubringen. Momentan lerne ich so viel von den anderen, und habe noch nicht das Gefühl viel zurückgeben zu können,…

Der Koch- und Essbereich, wie ihr seht offen,...
Ich glaube das war es erst einmal alles Wissenswertes für diese Woche.
Bin immer noch total gerührt, wie viele Emails und Mitteilungen ich von euch bekomme.
Es ist sehr schön zu wissen das Zuhause Menschen an einen Denken,
bis zum nächsten Mal, euer Benni.

4 Kommentare:
Hallo Ben !
Habe dir gerade mal schnell zwei google earth Bilder geschickt. Schau mal nach, ob es mit der Örtlichkeit ungefähr hinkommt. Bei dem Versuch über den Straßennamen zu recherchieren bin ich aber in Italien gelandet...dann aber wieder zurück Richtung Rio gefolgen !!!
Deine Nachricht hört sich toll an. Du machst es schon.
Gute Besserung mit der "Fräck" und bis die Tage
VLG und sei gedrückt...........
Gehi und Danny
Guten Morgen Benni!
Bei dem frischen Obst ist deine Erkältung sicher bald weg.Und wenn es dir zu warm ist, wir würden gerne ein paar Grad von dir annehmen! Hier ist es saukalt, regnerich, eben Herbst.Mach weiter so mit den Berichten, denn ich finde es total spannend das immer zu lesen,
Liege Grüße "Tante" Petra
Hi Benni,
vielen Dank für Deinen sehr interessanten Bericht. Ist wirklich hilfreich, wenn man sich Deinen Wochenablauf so konkret vorstellen kann. Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel - Du bringst Dich mit Deiner Persönlichkeit bestimmt schon gut ein. Weiter so....
Liebe Grüße, Papa
LieberBenni, die besten Grüße. Hört sich super an ! Und Papa hat recht, stell dein Licht nicht unter den Scheffel ! Die Fotos sehen gut aus. Hoffe du hast auch deine Verwandten und nicht nur deine ganzen Freundinnen ;-) aufgehängt...
Pass auf dich auf !
Biggi
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